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Forsthaus Hohenroth
„Hohe Rodung“ – sicher ein Hinweis auf die hiesigen Waldrodungen in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Hier auf der Wasserscheide zwischen Rhein und Weser, auf der Grenze zwischen dem Rothaargebirge und dem Westerwald, kreuzen zwei uralte Handelswege in Richtung Lützel und Netphen, nämlich die Eisen- und Kohlenstraße
Durch die unwirtliche Lage mit
durchschnittlich 1.350 mm Jahresniederschlag, vielen Nebeltagen und langen, schnee- reichen Wintern war das Leben für die Försterfamilien auf Hohrnroth sehr hart. Erst 1946 wurde die Försterei an das Stromnetz angeschlossen. Von 1930 bis 1970 wurde im Haus eine kleine Gaststätte betrieben. Fuhrleute, Händler, Holzhauer und Reisende kehrten hier ein. Nebenan war die Quelle der Netphe, in der die Pferde getränkt und für die Weiterfahrt umgespannt wurde. 1999 bewohnte die letzte von insgesamt 8 Försterfamilien das Haus.
Landes regierung für die Umgestaltung des Hauses zu einem Informationszentrum für Waldwirtschaft, Naturschutz und Waldbegegnung. Unterstützt bei dieser Arbeit wird das Forstamt vom Verein „Waldland Hohenroth e.V.“, der das Haus als Tagungs- und Begegnungsstätte bei Exkursionen, Seminaren und Begegnungen im und mit dem Wald nutzt. |
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