Der Rhein-Weser Turm

Der Rhein-Weser Turm wurde im Jahr 1932 in privater Initiative von dreizehn ortsansässigen Männern gebaut.
Ursprünglich sollte er eine Schutzhütte werden, doch dann entschloß man sich aber  dazu, einen Aussichtsturm zu bauen um die Gegend für den Fremdenverkehr attraktiver zu machen
Der Turm steht genau auf der Wasserscheide zwischen Rhein und Weser, weshalb er auch diesen Namen bekommen hat.

Wasserscheide:
 Das Regenwasser aus den Wäldern dieser Region fließt in zwei Richtungen ab.Einmal nach Westen, in den Fluß Lenne, dann weiter in die Ruhr und dann in den Rhein.
Dann nach Osten, dort fließt es in die Eder und die Fulda, die dann zusammen mit der Werra die Weser bildet.
 

Hier der Turm in seinem neuen Kleid

 

Sie erreichen den Rhein-Weser Turm von der Westseite her über Würdinghausen und Oberhundem,
von der Ostseite her über Hilchenbach, Erndtebrück, Röspe und dann in Richtung Oberhundem fahrend.

 

Der Turm liegt direkt am Rothaarsteig

Hier kann man sehr schön Wandern, den Turm besteigen und danach in der Turm- Gaststätte gemütlich Kaffee trinken.
Seit Mitte 2 001 laden gemütliche Gästezimmern auch zum Übernachten ein.

Im Winter können Sie hier auf den gespurten Loipen herrlich Ski laufen

Nun noch etwas zur Geschichte

Vom Bauantrag bis zur Fertigstellung des Turms am 21, August 1932, vergingen nur 77 Tage-
Die gesamten Bauarbeiten wurden von den Menschen der umliegenden Dörfer in Eigenleistung erbracht.
Von Anfang an wurde der Turm von einem Pächter gastronomisch bewirtschaftet. 1935 erfolgte der erste Anbau von Wohn-und Wirtschaftsgebäuden.
Als 1939 dann der 2. Weltkrieg ausbrach gingen die Besucherzahlen drastisch zurück.
Im Kriegsverlauf wurde auf der oberen Plattform des Turms ein militärischer Beobachtungsposten eingerichtet der dann am
6. April 1945 von der 99.US-Infanteriedivision besetzt
wurde.

1948 wurde ein Apell an die Öffendlichkeit gerichtet, den stark beschädigten Rhein-Weser Turm zu retten.

Kreisamt und Gemeinde stellten hierzu 6 000 RM zur Verfügung, wovon aber nach der Währungsreform nichts übrig blieb
Aber 1949 wurde der Turm dann mit Zuschüssen von 2 000 DM wieder instand gesetzt und der Gaststättenbetrieb wurde auch wieder aufgenommen.
1950 wurde der Turm an die Stromversorgung angeschlossen.
2001 wurde er renoviert und mit Kupferplatten verkleidet
.
 
Der Rhein-Weser Turm ist eine Reise wert, denn seine Aussicht und seine Lage begeistern auch noch heute die Gäste von Nah und Fern.

 

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