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Der Rothaarsteig -Wandererlebnis pur
 Text und Bild von Lothar Schwarzer

 

 1. Tag Brilon - Willingen (26 km)

 

An Morgen des 1. Tages fuhren mich meine Tochter und ihr Freund mit dem Auto von meinem Wohnort Letmathe aus nach Brilon. Dort trafen wir dann so gegen 8.45 Uhr auf dem Marktplatz ein.
Ich schulterte nun meinen Rucksack, nahm meine Wanderstöcke und begab mich zum Eingangsportal des Rothaarsteigs, von wo aus ich um 9.15 Uhr zu meiner erste Tour aufbrach, die mich noch heute bis nach Willingen führen sollte.

 

Es ging nun in südlicher Richtung, vorbei an schönen Fachwerkhäusern, durch den Stadtpark zu einem Aussichtspunkt und dann weiter bis hin zur Möhnequelle. Dort legte ich meine erste kleine Pause ein.

 

Der Weg führte mich nun bergauf und bergab, an verschiedenen Aussichtspunkten vorbei bis hin zum Parkplatz Petersborn. Von dort aus verläuft der Steig dann nach rechts, durch das Gimmental hindurch bis nach Hillbringse. Hier in Hillbringse, direkt am Steig, befindet sich ein kleines nettes Ausflugslokal.

Weiter ging es nun etwa 2,5 km über einen verwurzelten Weg bergauf bis ich zum Borbergs Kirchplatz kam.

 

Hier legte ich eine größere Pause ein, um  diese interessante, frühmittelalterliche Ringwallanlage in Ruhe besichtigen zu können.

Vom Kirchplatz aus hatte ich auch einen sehr schönen Blick auf Olsberg.

 

                                                                                                        

Nun folgte ich dem Steig etwa 4 km durch abwechslungsreichen Wald, ging am Sankt Antonius vorbei bis zur Klettervariante Ginsterkopf. Es kamen nun noch ein paar kleine, steile Auf- und Abstiege, doch schnell erreichte ich den nächsten schönen Aussichtspunkt. Von dort hatte ich, trotz schlechter Witterung, einen atemberaubenden Panoramablick auf die Bruchhauser Steine und den Ort Elleringhausen.

 

 

Um diesen schönen Ausblick richtig genießen zu können, legte ich hier erst einmal eine kleine Rast ein.

Kurz hinter der Rhein-Wasserscheide mied ich den Aufstieg zu den Bruchhauser Steinen und  wählte wegen des aufkommenden Regens und Nebels, die 7 km lange Sommervariante Bruchhausen.

 

 

Diese Sommervariante bot aber auch ein paar schöne Ausblicke auf die gegenüber liegenden Berge, z.B. das Gierskoppbachtal, das Medebachtal und auf die Ortschaft Bruchhausen.

 

 

Am Ende dieser Strecke traf ich auf eine Hamburger Wandergruppe, die ich nun immer bergauf, bis zum Richtplatz begleitete.
Zwischendurch bot sich noch ein schöner Ausblick auf die höchsten Erhebungen des Rothaargebirges bis hin zum Langenberg. Leider hatten wir wegen des Regens und des Nebels keine besonders klare Sicht.
Vom Richtplatz aus ging es dann noch 3 km bergab bis ich mein Hotel in Willingen erreichte.
Auf diesem Weg begegnete mir noch eine Steig-Wanderin aus Würzburg, welche sich ebenfalls auf dem Weg zu ihrem Hotel befand.

 

Das Wetter auf dieser Tagesetappe war anfangs trocken. Später zog leichter Regen auf und es wurde nebelig. Leider sind deshalb die Panoramafotos nicht besonders klar geworden.

Diese sehr anspruchsvolle Tour von 26 km, führt durch abwechslungsreichen Wald und vorbei an vielen schönen Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten.    

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