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Der Rothaarsteig -Wandererlebnis pur
 Text und Bild von Lothar Schwarzer

 

2.Tag - Willingen bis Winterberg (23 km)

 

Am nächsten Tag erwartete mich eine ziemlich verregnete Tagesetappe. Der Hotelbesitzer brachte mich mit dem PKW auf halbem Weg zum Rothaarsteig. Von hier war es nur noch 1 km bergauf bis zum Richtplatz, bei dem ich den Steig wieder erreichte. Hier zog ich mir erst einmal die komplette Regenkleidung über und auch der Rucksack wurde mit einer

Rucksackplane eingehüllt. Die Temperatur lag bei etwa 10 Grad.

Von hier aus musste ich nun über den Grenzweg (NRW – Hessen) hinauf zum Langenberg (843 m). Leider war es wegen des Nebels nicht möglich kurz vor diesem Gipfel, die mir schon von mehreren Tageswanderungen her bekannte schöne Aussicht, zu genießen. An diesen Aussichtspunkt hat man nähmlich einen tollen Blick auf das Rehhorn (738 m) und in das benachbarte Rakental.

 

Auf dem Langenberg angekommen erwartete mich starker Nebel. Von nun an führte der Weg leicht bergab. Am Oberen Burbecker Platz machte ich eine kleine Pause. Kurz nach mir erreichte auch die Hamburger Wandergruppe die dortige Schutzhütte. Wie ich, zog auch die Wandergruppe nach 10 Minuten  wieder weiter.

Der Nebel wurde immer dichter und ich ahnte schon, dass ich an der Hochheide keine Aussicht vorfinden würde. Nach 2 km erreichte ich dann die dortige Rasthütte, in der ich wegen des Regens eine größere Pause einlegte.

 

 

Als der Regen etwas nachließ machte ich mich nun auf den Weg durch die Hochheide. Wie ich es schon ahnte, hatte ich hier keine guten Ausblicke. Auch der schönste Aussichtspunkt vom Clementsberg blieb mir verwehrt. Bei klarem Wetter ist dieser, einer der schönsten Aussichten des Rothaargebirges wie z.B. der Blick von Hildfeld über das Ruhrtal hinweg bis hin zum Kahlen Asten. Oder auf der anderen Seite, der Blick über die Hochheide in das Hoppecketal und zum Langenberg.

 

Es regete wieder stärker und ich machte mich wieder auf den Weg. An der Hochheide entlang, an der Hoppeckequelle vorbei, über den Grenzweg bergauf und bergab durch ein Waldgebiet bis nach Küstelberg.

Als ich diesen Ort erreichte verstärkte sich der Regen nochmehr und ich ging die letzten 10 km bis Winterberg ohne Pause durch.

 

 

Als ich an die Ruhrquelle kam machte der Regen eine kleine Pause und ich legte dort eine Rast ein.

Von dort aus erreichte ich nach 30 Minuten mein Ziel, dass Hotel Forsthaus in Winterberg.

 

Das Wetter auf dieser Etappe: Viel Regen und teilweise dichter Nebel.

Eine leicht anspruchsvolle Tour. Viel offenes Land, einige der schönsten Aussichtspunkte des Rothaargebirges und ein sehenswertes Örtchen Küstelberg
 

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