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Der Rothaarsteig -Wandererlebnis pur
 Text und Bild von Lothar Schwarzer

 

 3. Tag - Winterberg bis Latrop (26 km)

 

 

 

An diesem Tag war es wieder sehr nebelig. Der Steig führte mich am Rand der oberen Helleschlucht entlang bis nach Winterberg Stadtmitte, von dort aus durch Winterberg hindurch bis zur St. Gerorg - Schanze. An der Schanze angekommen, traf ich auf ein Ehepaar aus Aachen, welche ich dann ein paar Kilometer bis zum Skigebiet Nordhang begleitete.

 

Der Nebel nahm mehr und mehr zu.

 

Nach einer kleinen Pause ging ich auf einem leichten Anstieg weiter bis zum Kahlen Asten. Leider war auch er vom Nebel eingehüllt und man konnte nichts von der Umgebung erkennen.
Hier traf ich dann auf zwei Holländerinnen die den Steig von Brilon bis Lennewiesen gingen, um dann über Siedlinghausen wieder nach Brilon zurückzukehren.

 

 

Nach einiger Zeit verzog sich der Nebel etwas und die Sicht wurde wieder besser. Der Steig führte mich nun an der Lennequelle vorbei nach Lenneplätze und Langewiese. Über den Kamm hinweg boten sich nun wieder ein paar schöne Aussichten bis hin zur Hunau und den Erhebungen bei Züschen. Sogar der Kahle Asten war von dort aus zu sehen.

 

 

Hinter Langewiese, wo der Steig kurz an der Straße entlang führt, erreichte ich einen der steilsten Anstiege auf dem Steig. Er war zwar nur 200 Meter lang, hatte es aber in sich. Als ich ihn gemeistert hatte bot sich mir aber als Lohn ein toller Ausblick in das Lennetal.

Am Albrechtsplatz vorbei ging es nun zum Albrechtsberg. Der Steig führte aber nicht links am Berg, an der Friedensquelle vorbei, wie es auf der Karte angegeben ist, sondern auf der rechten Seite (nicht an der Quelle vorbeigehen). Weiter über den Kamm, dann durch dichten Wald erreichte ich so die Talvariante.

Da mich die Skulpturen weniger interessierten, wanderte ich durch die schönere Talvariante. Diese führte mich bergab an schönen Aussichtspunkten vorbei und durch das Dorf Schanze. Auch von hier aus hatte ich sehr schöne Aussichten.

Bergab durch das stille, schöne Schladebachtal, am mysteriösen Altarstein und an einem Meiler vorbei, erreichte ich nun das sehr schöne Fachwerkdorf Latrop und meine Pension am Ende des Dorfes. Leider gab es hier keinen guten Service und zum Abendessen musste ich sogar in ein anderes Lokal gehen.

Das Wetter auf dieser Etappe: kein Regen, Anfangs sehr nebelig, später lichtete sich der Nebel.

Dies war eine anspruchsvolle Tour mit sehr vielen schönen Aussichtspunkten. Man geht durch sehenswehrte Fachwerkdörfer, durch abwechslungsreichen Wald und weites offenes Land.

 

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