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5. Tour - Rhein-Weser-Turm bis Siegquelle
(29 km)
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An diesem Morgen war es sehr
nebelig und schwül. So schwül, dass es wie in einer Waschküche war, was fast den ganzen Tag anhielt. Ich atte beschlossen dieses
Mal nicht allein, sondern mit dem Aachener Wanderpaar um 8 Uhr aufzubrechen. Wir wissen es schon im Voraus, diesmal wird es eine
anstrengende Tour werden. Die vor uns liegende Strecke ist 29 km lang und das ist kein Pappenstiel, zumal ich noch einen 12 kg
schweren Rucksack mitführte. Dieser Abschnitt wird wohl allen Steigwanderern gut in Erinnerung bleiben, denn es ist meiner Meinung
nach der schönste auf dem Rothaarsteig. Vom Turm ging es bergab in das Naturschutzgebiet Schwarzbachtal. Das ist eines der
einsamsten, stillsten und schönsten Täler des Rothaargebirges.
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Schon nach 3 km führte uns der
Steig aus dem Tal heraus, dem Habeckerbachtal hinauf zur Heinsberger Hochheide. Hier beschlossen wir getrennt weiterzugehen. An der
Hochheide entlang erreichte ich nun bergan den Dreiherrnstein (673 m) und legte dort eine größere Rast ein. Etwas später erreichte
dann auch die Hamburger Gruppe den Dreiherrnstein. Wir unterhielten uns noch ein Weilchen und dann zogen die Hamburger wieder
weiter.
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Leider wurde der Nebel nun auch wieder
dichter. Auf dem Steig wanderte ich nun weiter in das Elberndorferbachtal welches in der Nähe von
Erndtebrück und Zinse liegt. Auch dieses Tal gehört zu den schönsten des Rothaargebirges. Leider führt
der Steig nicht hindurch, sondern geradeaus, weiter bis zur Ferndorfquelle.
Über den Hof Ginsburg gelangte ich
zur Ginsburg, dem Mittelpunkt des Rothaarsteigs. Eine Besichtigung lohnt sich allemal.
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Vom Turm aus
bietet sich eine herrliche Aussicht bis nach Hilchenbach. Auch der etwa 1 km entfernte Gillerturm bietet noch
einmal eine tolle Aussicht.
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An
weiteren Aussichtspunkten vorbei erreichte ich nun das schöne Dorf Lützel und der Nebel verzog sich
auch langsam wieder. Durch die Ortschaft hindurch, weiter durch das Lützelbachtal gelangte ich
nach 2 km in das Naturschutzgebiet Edertal
(Siehe Ederauen-Radweg).
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Hier im Edertal ist man nicht nur auf dem Weg
der Sinne, sondern auch im Tal der Sinne und man kann hier die Seele so richtig baumeln lassen. Ich ging nun weiter bis ich nach
etwa 4,5 km die Ederquelle auf 630 m erreichte. Von dort aus führte mich der Steig weiter über die Kohlestrasse, dann durch das
Benfebachtal hindurch bis zu meinem Ziel nach Großenbach zum Landgasthaus Siegquelle. Kurz zuvor traf ich wieder auf das Aachener
Ehepaar die aber in einem anderen Hotel übernachteten und von dort abgeholt wurden.
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Das Wetter auf dieser Etappe: Die ersten 20 km waren nebelig und schwül, später
Wetterbesserung und keinen Regen.
Tourenbeschreibung: Eine sehr anspruchsvolle Tour. Schöne Aussichtspunkte, sehr viel
abwechslungsreicher Wald, und herrliche Naturschutzgebiete und Täler.
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