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6. Tour Siegquelle - Wilgersdorf
(27 km)
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An diesem Morgen zog ein heftiges
Gewitter auf das aber glücklicherweise nach 1 Stunde wieder vorbei war. Danach wurde es sehr nebelig. Beim Frühstück traf
ich eine achtköpfige Männer - Wandergruppe die auch von Dillenburg nach Brilon unterwegs war. Diese Wandergruppe entschloss sich dann noch bei dem Gewitter aufzubrechen. Ich aber wartete noch eine halbe Stunde weil ich sah das Nebel aufzog und das ein Zeichen war, dass bald der Regen nachlassen würde. Vorsichtshalber zog ich mir aber trotzdem die Regenkleidung an.
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An der
Siegquelle begegnete ich einem älteren Ehepaar, dass sich beim Wasserklau betätigte. Sie füllten das
klare, saubere Quellwasser für zu Hause in Flaschen ab
Der
Steig verlief hier nun durch das Quellgebiet von Eder, Sieg, Lahn und Ilse. Über den Walderlebnispfad
verlief der Steig über den Kamm zur Lahn und Ilsequelle. Dies ist ein schöner Abschnitt mit einigen
Aussichtpunkten. .
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Ab der Ilsequelle wurde der
Nebel immer dichter so das ich teilweise nur 30 m weit sehen konnte. Das war sehr gespenstisch! Nun ging ich weiter bis zum
Jagdberg hinauf doch der Nebel war mittlerweile so dicht, dass ich mich dort an einer Wegekreuzung verlief! Zum Glück bemerkte ich
den Irrtum schnell und ging zur Kreuzung zurück. Dort saß jetzt eine Wandergruppe aus der Eifel, mit der ich mich noch ein wenig
unterhielt.
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Als ich dann etwa 2 km weiter
gegangen war, verschwand der Nebel sehr schnell und die Sonne setzte sich immer mehr durch. Jetzt wurde der Weg auf ca. 6 km nur
durch Wald, bis zur Dillquelle etwas langweilig und bot auch keine Aussichtpunkte. Doch zwischendurch traf ich noch auf eine
Pilzsammlerfamilie mit der ich mich unterhielt und somit doch etwas Abwechslung hatte.
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Auf der Haincher Höhe gelangte ich
an die Dillquelle und legte dort eine größere Pause ein. Zehn Minuten später traf dann ein Teil des Gesangsvereins von Hainchen
ein, die mich zum Kaffee trinken einlud. Der andere Teil sollte später nach einer Wanderung noch dazu stoßen, aber als nach 45
Minuten der Rest immer noch nicht eingetroffen war, zog ich es vor weiter zu ziehen.
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Vorher machte ich noch ein Foto
von dieser lustigen Truppe. Kurze Zeit später traf ich auf eine Steigwandergruppe aus Gross-Gerau in Hessen. Durch diese
Begegnungen heute verging die Zeit wie im Flug. Endlich kam ich wieder an mehreren wunderschönen Aussichtpunkten vorbei, die mich
für alle Mühen und anstrengungen auf dieser Strecke entschädigten.
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Auf der Gernsbacher Höhe kam mir noch eine
Gruppe Pfadfinder aus Gießen entgegen, die sich mit ihren schweren Rucksäcken den Berg hinauf quälten. Sie hatten alles dabei und
waren auch mit einem Zelt ausgerüstet. Pfadfinder haben einen kleinen Bonus in der Tasche, um auch mal im Wald zelten zu dürfen.
Auch mit einem Ehepaar aus Essen, auf das ich später noch traf, hatte ich eine gute Unterhaltung.
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Auf der Tiefenrother Höhe gibt es
einige wunderschöne Ausblicke auf das Siegerland, das Rothaargebirge, das Bergische Land, auf das Siebengebirge und zur andern
Seite in das hessische Gebiet hinein. Hier unterhielt ich mich noch lange mit einem Heimatkundler aus Wilgersdorf der mir so
manches Wissenswerte erzählte. Nach etwa 1,5 km erreichte ich dann den Abzweig zur Westerwald u. Dillvariante. Von hier aus
waren es nur noch 3 km bis nach Wilgersdorf zum meiner Unterkunft im Gästehaus Wilgersdorf.
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Das Wetter auf dieser Etappe war trocken, anfangs aber sehr nebelig, später setzte sich die Sonne durch.
Eine anspruchsvolle Tour. Zuletzt wunderschöne Aussichten. Sehenswertes Quellgebiet. Sehr viel Fichtenwald. Ansonsten etwas trostlos.
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