| Beitragsseiten |
|---|
| Der WaldSkulpturenWeg |
| Seite 2 |
| Seite 3 |
| Alle Seiten |
JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL
| Der WaldSkulpturenWeg | |
| Zwischen den Orten Schmallenberg im Hochsauerland und Bad Berleburg im Kreis Siegen-Wittgenstein gibt es seit dem Jahr 2000 einen bisher einmaligen Wanderweg, den Waldskulpturenweg. Dieser ist 20 km lang und ein Teilstück des bekannten Rothaarsteigs. Die Werke international bekannte Künstler, wie z.B. Jochen Gerz und Alan Sonfist sind auf diesem Europaweit einzigartig ist dieser Wanderweg zu bestaunen. Es gibt in der Bevölkerung viele unterschiedliche Meinungen über diese außergewöhnlichen Skulpturen, jedoch nehme viele Einheimische ihrer Besucher mit auf dem Weg der Sinne, um ihnen diese Kunstwerke zu zeigen. Plötzlich interessieren sich Wanderer für Kunst und Künstler wandern. Inzwischen registriert der heimische Tourismus bundesweit starkes Interesse und der Weg stärkt und verbindet die Region. | |
| Die Arbeit von Prof. Ansgar Nierhoff „Kein leichtes Spiel“ ist das erste Projekt, das im Jahre 2000 realisiert wurde. Er greift das Thema des Tores auf. Eine dicke Stahlbramme von 40 cm, zerlegt in drei Tore und zwei gestürzte Verschlusslatten. Die Stahlmauer soll somit durchbrochen werden und in geöffnete Tore verwandelt werden, die durchschritten sein wollen. Dieses Kunstwerk enthält die Botschaft der Verbindung zweier ehemals kulturell getrennter Regionen. | |
| „Der Krummstab“ von Heinrich Brummeck wurde 1072 von AnnoII an die Benediktinerabtei des Klosters in Grafschaft verliehen. Anfangs als Zeichen zur Mahnung zur Fürsorge wurde der Stab im Laufe der Geschichte zum Zeichen der Macht, bis er Ende des 18. Jahrhunderts völlig verschwand. Er geriet im Laufe der Zeit sehr ins Wanken. „Eine allzu große Macht stürzt durch ihre eigene Masse“ stellte schon Martin Luther fest. Die Plastik am heutigen Rothaarsteig hat eine Höhe von 7,50 m und hat einen labilen Stand. Dieses Projekt findet bei den Wanderern großen Anklang. | |
| Eine weitere Skulptur mit dem Namen „Der Hexenplatz“ ist eine von einem Bach durchflossene Talsenke. Die Künstlerin Lili Fischer besetzte dieses Stück Waldboden mit den Relikten eines vermeintlich versunkenen Hexendorfes. Auf der einen Seite des Platzes befindet sich einer großer kupferner Topf einer Hexenküche und gegenüber der Verhörplatz. Desweiteren ragen Schornsteine aus dem Waldboden und eine Wetterfahne. Der Mythos Hexe soll dargestellt werden, aber auch die reale Darstellung der regionalen Hexenverfolgungen, die sehr grausam waren und bis zum Tode auf dem Scheiterhaufen führten. |


