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Goldenes Ei im Golden Oktober eingeweiht

Wer in Bad Berleburg vom Parkplatz am Trufterhain den Weg hinauf ins herbstlich gefärbte Rothaargebirge wandert, sieht es schon von weitem, das geheimnisvolle Leuchten des überdimensional großen, goldenen Eis der Künstlerin Magdalena Jetelová. Auch an einem so nebligen Samstag, wie dem des 24.10.09 schimmerten seine Lichtreflexe allen entgegen, die sich auf den Weg machten um die 6,50 Meter hohe Großplastik in Augenschein zu nehmen.
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Keine Sorgen machen müsse man sich, dass die 2,4 Tonnen schwere Skulptur eines Tages den Hang hinab rollt, versicherte Projektträger und Vorsitzender der Wittgensteiner Akademie Wolfgang Völkel. Schließlich stünde sie auf einem festen Fundament aus Stahlbeton. In seiner Eröffnungsrede begrüßte Herr Völkel, die Gäste, welche es sich trotz eisiger Temperaturen nicht nehmen ließen, die neue Skulptur mit einzuweihen. Darunter befanden sich auch Landrat Paul Breuer, der stellvertrende Bürgermeister Bad Berleburgs Waldemar Kiel, Schmallenbergs Bürgermeister Bernd Halbe, Bad Laasphes amtierender Bürgermeister Thorsten Spillmann und Regierungspräsident Helmut Diegel.
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Die Skulptur mit der magischen Wirkung trägt den Namen "Was war zuerst?". Es soll die Besucher neugierig machen, über die Urform der Natur - das Ei - nachzudenken. Während die Erwachsenen angeregt werden innezuhalten und sich über den Sinn des Lebens Gedanken zu machen, wird sich so manches Kind eher die Frage stellen, ob aus dem riesigen Ei wohl irgendwann ein Dinosaurier schlüpfen wird.
Mehr als zwei Jahre hatte es gedauert, bis sich das monumentale Werk der sympathischen Künstlerin Magdalena Jetelová so harmonisch in die natürliche Umgebung im Rothaargebirge eingefügt hatte.
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"Was war zuerst?" ist damit das zehnte gelungene Projekt des Waldskulpturenweges, der es sich zur Aufgabe gemacht hat Wandern und Kultur aktiv miteinander zu verbinden. Er ist gleichermaßen identitätsstiftend wie zukunftssichernd für die Region, welche ihren Besuchern eine Alternative zum Wandern in anderen Regionen bieten will. Darin waren sich alle Beteiligten einig. Des Weiteren erfüllt der Waldskulpturenweg noch eine andere wichtige Funktion: er verbindet Menschen auf allen Ebenen. So ist er z.B. ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Sauerland (Kölschen) und Wittgenstein geworden. Gemeinsam fördern das Land Nordrhein-Westfalen, der Kreis Siegen-Wittgenstein, der Hochsauerlandkreis, sowie die Städte Bad Berleburg und Schmallenberg das zukunftssichernde Projekt.
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Dass der Skulpturenweg völlig unterschiedliche Menschen beschäftigt, davon war auch Landrat Paul Breuer überzeugt nachdem er als Suchwort "Waldskulpturenweg" bei Googel eingegeben hatte. Er fand etwa 15 000 Einträge völlig unterschiedlicher Interessenten und war erstaunt, wer sich alles mit diesem Weg befasst. Wir dürfen gespannt sein, welches Kunstwerk als elfte und letzte Skulptur im nächsten Jahr in Schmallenberg entstehen wird.