Im schönen Wittgensteiner Land, am Südhang des Rothaargebirges, liegt das Schieferdorf Raumland. Anfang des 8. Jahrhunderts wurde es erstmals in einer Schenkungsurkunde der Grafen Reginhart und Meginhart an das Kloster Fulda zwischen 802 und 817 erwähnt. Mit dem Namen Rumilingene war es anfangs bekannt, später veränderten sich die Namen über Rumelandum, Rumelang, Rumelinge, Rumelanden, Rümlande sowie Rumelangk, bis im Laufe der Zeit der heutige Ortsname Raumland entstand. Über 1400 Einwohner leben in Raumland, welches ein Ortsteil der 3 km entfernten Stadt Bad Berleburg ist. Da es bis heute keinen Ortskern gibt, unterteilt sich der Ort in einzelne kleine Wohngebiete aber durch die Vorbereitungen zum 1200 jährigen Jubiläum entwickelten die Einwohner ein neues, starkes Gemeinschaftsgefühl.

Die Kirche mit dem ältesten Geläut Westfalens ist das Wahrzeichen der Ortschaft. 1059 wurde sie erstmals als Mutterkirche erwähnt und dem Heiligen Martin geweiht. Sie hat als Urpfarrkirche des oberen Eder- und des Odeborntales eine überragende kulturgeschichtliche Bedeutung für die Region Siegen-Wittgenstein. Sie ist der älteste Sakralbau Wittgensteins. Im Chor der spätromanischen Hallenkirche sind noch spätgotische Fresken erhalten (12 Bildtafeln). In Kriegszeiten boten die dicken Mauern des Gotteshauses Schutz und Zuflucht für die Dorfbewohner. Die umliegenden Wälder bieten für Erholungssuchende und sportlich Interessiert beste Gelegenheit. Ganz in der Nähe befindet sich der bekannte Rothaarsteig, der mit einer Gesamtlänge von 154 km von Brilon im Sauerland über das Wittgensteiner Land und das Siegerland bis nach Dillenburg führt.

Eine besondere Attraktion ist das seit 1983 bestehende Schieferschaubergwerk in der „Grube Delle“. Von 1860 bis 1923 wurde hier Dachschiefer abgebaut. Die Anfänge des Schieferabbaues liegen jedoch schon mehr als 400 Jahre zurück. In bis zu 12 Gruben in und um Raumland fanden damals ca. 450 Menschen über Generationen Arbeit. Der Besucher erfährt bei einer Führung im Bergwerk, in dem eine konstante Temperatur von 6 Grad C herrscht, wie der Schiefer entstanden ist und wie er abgebaut wurde. Das die Weiterverarbeitung zu Dach- und Wandschiefer fast ausschließlich in reiner Handarbeit erfolgte und zum Teil auch heute noch, erstaunt doch so manchen Interessierten. Eine Besichtigung der Raumländer Kirche kann mit dem Besuch des Schieferschaubergwerkes verbunden werden. Führungen im Bergwerk finden von April bis Oktober statt.
Aber auch für größere Gruppen und Schulklassen können Führungen nach Absprache vereinbart werden. Dieses ist möglich bei Herrn Uellendahl, Tel. 02751/51094. Der Parkplatz des Schieferbergwerkes ist auch ein schöner Ausgangspunkt für eine Tageswanderung auf dem Wittgensteiner Schieferpfad. Er hat eine Länge von 14 km und ist ein Rundweg. Er ist sehr abwechslungsreich und viele Zeugen der Vergangenheit kann der der Wandergast auf seinem Weg erkunden. Da es über Höhen und Tiefen, durch Täler und Hügel geht, wird festes Schuhwerk empfohlen. Der Wanderpfad verbindet die drei steilsten Bergflanken der Region. In der näheren Umgebung befinden sich noch weitere lohnenswerte Ausflugsziele, unter anderem die Schmiede in Arfeld und das Schloss der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein, dass hoch über der Stadt Bad Berleburg thront. Gemütliche Gasthäuser und schöne Unterkünfte in und um Raumland lassen den Besucher schnell den Alltag vergessen. Im Rothaarbad, was sich in unmittelbarer Nähe befindet, kann man wunderbar die Seele baumeln lassen und sich nach dem Bade im Restaurant verwöhnen lassen.

Die Kirche mit dem ältesten Geläut Westfalens ist das Wahrzeichen der Ortschaft. 1059 wurde sie erstmals als Mutterkirche erwähnt und dem Heiligen Martin geweiht. Sie hat als Urpfarrkirche des oberen Eder- und des Odeborntales eine überragende kulturgeschichtliche Bedeutung für die Region Siegen-Wittgenstein. Sie ist der älteste Sakralbau Wittgensteins. Im Chor der spätromanischen Hallenkirche sind noch spätgotische Fresken erhalten (12 Bildtafeln). In Kriegszeiten boten die dicken Mauern des Gotteshauses Schutz und Zuflucht für die Dorfbewohner. Die umliegenden Wälder bieten für Erholungssuchende und sportlich Interessiert beste Gelegenheit. Ganz in der Nähe befindet sich der bekannte Rothaarsteig, der mit einer Gesamtlänge von 154 km von Brilon im Sauerland über das Wittgensteiner Land und das Siegerland bis nach Dillenburg führt.

Eine besondere Attraktion ist das seit 1983 bestehende Schieferschaubergwerk in der „Grube Delle“. Von 1860 bis 1923 wurde hier Dachschiefer abgebaut. Die Anfänge des Schieferabbaues liegen jedoch schon mehr als 400 Jahre zurück. In bis zu 12 Gruben in und um Raumland fanden damals ca. 450 Menschen über Generationen Arbeit. Der Besucher erfährt bei einer Führung im Bergwerk, in dem eine konstante Temperatur von 6 Grad C herrscht, wie der Schiefer entstanden ist und wie er abgebaut wurde. Das die Weiterverarbeitung zu Dach- und Wandschiefer fast ausschließlich in reiner Handarbeit erfolgte und zum Teil auch heute noch, erstaunt doch so manchen Interessierten. Eine Besichtigung der Raumländer Kirche kann mit dem Besuch des Schieferschaubergwerkes verbunden werden. Führungen im Bergwerk finden von April bis Oktober statt.
Aber auch für größere Gruppen und Schulklassen können Führungen nach Absprache vereinbart werden. Dieses ist möglich bei Herrn Uellendahl, Tel. 02751/51094. Der Parkplatz des Schieferbergwerkes ist auch ein schöner Ausgangspunkt für eine Tageswanderung auf dem Wittgensteiner Schieferpfad. Er hat eine Länge von 14 km und ist ein Rundweg. Er ist sehr abwechslungsreich und viele Zeugen der Vergangenheit kann der der Wandergast auf seinem Weg erkunden. Da es über Höhen und Tiefen, durch Täler und Hügel geht, wird festes Schuhwerk empfohlen. Der Wanderpfad verbindet die drei steilsten Bergflanken der Region. In der näheren Umgebung befinden sich noch weitere lohnenswerte Ausflugsziele, unter anderem die Schmiede in Arfeld und das Schloss der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein, dass hoch über der Stadt Bad Berleburg thront. Gemütliche Gasthäuser und schöne Unterkünfte in und um Raumland lassen den Besucher schnell den Alltag vergessen. Im Rothaarbad, was sich in unmittelbarer Nähe befindet, kann man wunderbar die Seele baumeln lassen und sich nach dem Bade im Restaurant verwöhnen lassen.


