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Geschichte Bad Laasphe

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Geschichte Bad Laasphe
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Die erste Erwähnung von Laasphe ist bereits aus der Zeit um 800 n.Chr. und berichtet von einer Schenkung aus der „villa lassafa“, (wahrscheinlich Laasphe) an das Kloster Fulda. Eine erste sichere Urkunde stammt aber erst von 1219. Das älteste Gebäude der Stadt ist die Kirche (1230 schon erstmalig belegt), die in 2 Bauphasen errichtet wurde.
Laasphe hatte dann um die Mitte des 13. Jahrhunderts die Stadtrechte erhalten, was aber urkundlich leider nicht belegt ist, wurde aber zwischen 1230 und 1240 mehrfach als Gerichtsort erwähnt. In dem damaligen lateinischen Text steht:"...civitatem dictam Lasfe" (Stadt mit Namen Laasphe).

Mehrfach wurde Laasphe im Verlauf dieser Politik verpfändet, andererseits erteilten Graf Georg und Gräfin Elisabeth 1438 der Stadt nach einer schweren Brandkatastrophe besondere Privilegien. Diese wurden von den Bürgern in den folgenden Jahrhunderten zäh verteidigt und es wurde auch versucht diese zu erweitern.
Im Jahr 1506 wurde die Stadt noch einmal von einem gewaltigen Feuersturm heimgesucht, seither sind aber nur noch wenige Teile der sehenswerten Altstadt Bad Laasphes durch Brände verändert worden.
Der Aufstieg zur Stadt ist mit dem Beginn der selbständigen Grafschaft Wittgenstein 1238 eng verbunden. Der Name Wittgenstein tritt erstmals 1174 mit "Comes Wernerus de Widechinstein" (Graf Werner ...) urkundlich auf. Gleichzeitig gab es schon eine Burg gleichen Namens. Sie wurde oberhalb von Laasphe gebaut, wurde später ebenfalls befestigt und von wo aus die Grafen von Wittgenstein ihr Territorium erweiterten und sich gegen ihre mächtigen Nachbarn die hessischen Landgrafen und die kölnischen Erzbischöfe behaupteten.