| Am Südhang des Breiten-Berges im Rothaargebirge liegt die Siedlung Röspe. Sie wird im Süden von der Röspe und im Osten von der Eder umflossen. Der Name Schachtelhausen, wie Röspe früher im Volksmund scherzhaft genannt wurde, geht auf die Geschichte des Ortes zurück. Ab dem Sommer 1953 enstanden hier 37 Häuser für Flüchlinge, eine Gastwirtschaft und ein Geschäft. Wer einen sogenannten Siedlereignungsschein vorwies, konnte sich auf eine solche Siedlerstelle bewerben. In sehr kurzer Zeit errichtet, glich anfangs fast ein Haus dem anderen. |
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| Die zu Beginn sehr kleinen Doppelhäuser und Kuhalterstellen im Fachwerkstil wurden im Laufe der Jahre umgebaut und vergrößert. Die Gastwirtschaft und das Geschäft wurden nach wenigen Jahre bereits wieder geschlossen. Heute gibt es in Röspe jedoch einige Pensionen und Fremdenzimmer. Gäste sind gern willkommen. Wer die Umgebung erkunden möchte, sollte eine Abstecher zum nahgelegenen Rösper Weiher nicht versäumen. Zu jeder Jahreszeit findet man am Weiher eine malerische Kulisse in der man herrrlich die Seele baumeln lassen kann. Bei Anglern ist er wegen seiner Fischvielfalt sehr beliebt. |
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| Erwähnenswert ist die 1962 errichtete Heimatgedächnisstätte vom Bund der Vertriebenen. Mit ihrer bronzefarbenen Inschrift soll sie an die Vertreibung der Flüchtlinge aus ihrer Heimat erinnern. An den früheren Bahnhof, der Röspe mit den Nachbarorten verband, erinnern heute nur noch alte Fotos und Zeichungen. An seiner Stelle wurde eine Rastgelegenheit für Wanderer errichtet. Bis zur Gebietsreform 1975 gehörte Röspe zur damals eigenständigen Gemeinde Birkelbach im Kreis Siegen-Wittgenstein. Danach wurde die Siedlung Röspe ein Ortsteil von Erndtebrück. Im September 2007 lebten in Röspe 167 Einwohner. |
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