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Die ersten, bislang festgestellten Spuren menschlicher Besiedlung im Raum Hatzfeld datieren in die Zeit um Christi Geburt. Bereits 1930 wurde beim Straßenbau das frühkaiserzeitliche Urnengräberfeld beim „Ahlefeld“ zwischen Hatzfeld und Lindenhof entdeckt. Beim Straßenbau in neuerer Zeit fand man weitere Gräber und Funde, die aber noch nicht ausgewertet sind.
Folpertus de Hepisvelt und sein namentlich nicht genannter Bruder waren im 12. Jahrhundert die ersten Adligen von Hatzfeld, die in einer Urkunde 1138/39 genannt wurden. Die adelige Familie von Hatzfeld besaß einen befestigten Hof im Bereich des heutigen Friedhofs, dessen letzter sichtbarer Rest die wehrhafte Emmaus-Kapelle ist (Wüstung Niederhatzfeld). |
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Im 13. Jahrhundert errichtete man dann auf einem jenseits des Ederlaufs liegenden Bergvorsprung - die Burg. 1340 gestattete Kaiser Ludwig der Bayer den Herren von Hatzfeld, unter ihrer Burg eine ummauerte Stadt anzulegen. Als gefürchtete Haudegen und Raufbolde machten sich die Herren von Hatzfeld in den Auseinandersetzungen zwischen den hessischen Landgrafen und dem Erzstift Mainz einen Namen.
1570 starb die hessische Stammlinie derer von Hatzfeld aus. Damals gelangte die Hälfte der Herrschaft Hatzfeld als heimgefallenes Lehen in den Besitz der hessischen Landgrafen, 1588 wurde ein weiteres Viertel und 1772 bis 1776 der Rest an Hessen veräußert. |
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Im Jahr 1866 wurde Hatzfeld preußisch und gehörte von 1867 bis 1932 zur Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden. In diese Zeit fällt der Verlust der Stadtrechte, die nach § 22 der Kreisordnung für die Provinz Hessen-Nassau vom 7. Juni 1885 aberkannt wurden.
Nach dem 2. Weltkrieg bemühten sich die Einwohner Hatzfelds erfolgreich um die Wiedererlangung der Stadtrechte, die am 8. Oktober 1950 Hatzfeld erneut verliehen wurde. |


